lebenslinien.log.ag    
Stufen




Ich bin dann mal weg...




Verfasst am 03.03.2010 19:29:55 Uhr
Halte(t) die Welt an...


Ich habe mich entschieden und ich hätte nie gedacht, dass mir grad diese Entscheidung so schwer fallen könnte (komisch irgendwie):

"lebenslinien.log.ag" bzw. "Stufen" wird geschlossen
und es ist ein wenig, als beende ich ein "reales" Tagebuch.
Es fühlt sich an wie loslassen, es fühlt sich an wie ein neuer Abschnitt.

Ich habe an hier in den letzten zwei/drei Jahren so vieles an Feedback bekommen, so viel Positives erfahren... eure Worte haben mich óft zum Nachdenken angeregt und mir damit weitergeholfen auf meinem Weg.

- Mein Dank gilt euch, nur bei euch habe ich mich ernstgenommen gefühlt:

Maria, Mandy, Mirja, Sylvia, KiSa, Rudolf, die "Marie", Andrea, Onkel Franky (manchmal auch Rita, Heike und der Kommimaker *lächelt*) und natürlich Gina!



------------


Ja bei Gott, es fehlt (mir)ein Stück...

...es war egal, was ich hier geschrieben, ausgedrückt oder reflektiert habe:
Der Schmerz ist nie wirklich kleiner geworden, im Gegenteil:
je mehr ich über ihn schrieb, je mehr Gedanken ich mir machte..

Er fehlt und ich habe bis heute kein Rezept gegen die Traurigkeit in mir. Nach 37 Jahren tut es immer noch weh, ich vermisse ihn unendlich und ich fühle mich immer noch wie ein Vogel mit nur einem Flügel...

Wie auch immer, wenn ihr wollt, lesen wir uns wieder im

baerlein.blog.de

Ich freu mich auf euch.
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Verfasst am 28.02.2010 21:27:04 Uhr
Nun ist sie wech...


die süße Josy. Na ja, sie ist nicht wirklich weg, sie ist heut zu den "jungen" Hirschholmern um-gezogen. Nach reiflichem Überlegen haben J. (Carstens Bruder) und seine Freundin M. sich entschieden, Josy bei sich aufzunehmen.
Ich bin sehr froh darüber, ist die Kleine aufgrund ihres ausgeglichenen Wesens doch eine absolute Familien- (besser gesagt Kinder-) Katze und ich bin mir sicher, die drei werden sehr viel Spass miteinander haben.

Bezüglich Sam ist die Entscheidung vorgestern abend gefallen:
Ja, auch wir haben lange hin und her überlegt...
Letzendlich war es wohl die Erinnerung an Sina, die wir vor ca. einem Jahr eingeschläfern lassen mussten, die Tatsache, dass Sam ihr ähnlich ist in seinem Wesen und natürlich das Wissen, dass er es nirgendwoanders so gut haben wird, wie bei uns...
Er bleibt ganz einfach hier!

Wir haben jetzt also wieder drei Katzen und leben sehr gut damit, alles ist im grünen Bereich *grins*. Die nächsten Tage werden wir Sam das erste Mal rauslassen, ich bin gespannt, wie er reagiert... und ich hoffe, dass er dem Kater aus der "Nr. 3" (also der, der frühmorgens gerne mal vor unserer Schlafzimmer-Terrassentür die beiden Mädels Moonie und Wilma ärgert) zeigt, wo der Hammer hängt... (oder so).

Meine Wut Keven gegenüber wegen der "Katzengeschichte" ist noch immer nicht verraucht und so warte ich, zusammen mit Carsten, auf den richtigen Moment, um ihm mal unsere Sicht der Dinge mitzuteilen. Alles andere wird sich finden...
so ist es halt im Leben.

Ist es so?

Vor kurzem hab ich zwei Bewerbungen abgeschickt, mir fest vorgenommen, dies ohne jegliche Erwartungshaltung oder gar Hoffnung zu tun.
Hm, zwei Absagen innerhalb weniger Tage und Ulla ist trotz positivem Mantras fast am Boden zerstört...
Ja verdammt, es macht mich fertig, ich hab echt ein Problem damit...
"Keiner will dich. Du bist zu alt, zu teuer oder zu sonstwas."
- Ja, genauso fühlt es sich an...

Früher, ja früher, war es einfacher irgendwie...
und ich erinnere mich gerne daran, yepp!



(Ne, ist nicht wirklich meine Musik, aber passt zur Zeit zu meiner Lebens-Gefühls-Situation, that´s all).
Alles wird gut und wenn nicht...
werd ich halt Hausfrau... oh mein Gott.

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Verfasst am 25.02.2010 00:37:38 Uhr
Die letzten Tage...

waren voll von Gedankengängen.
Seit Anfang Januar beherbergen wir nun schon die zwei Katzen (Josy und Sam) von Lea und Keven bei uns. Anfangs in der "Hoffnung", sie würden beizeiten nach Heide "mit-umziehen", später dann mit dem Wissen, es gibt Probleme, und heute...
gibt es einfach nur Stress.

Alles fing damit an, dass Keven äußerte, es wären Bedenken (aufgetaucht) von seiten des Bundeswehrdocs wegen einer EVENTUELLEN (ja, is klar ne) Katzenhaarallergie da...
nun ja, wie auch immer, dies war der Beginn von Kevens "Katzenaversion" und letzendlich ging es um die beiden Tiere, die er sich zusammen mit Lea angeschafft hatte und die er fortan um jeden Preis loswerden wollte.. um jeden Preis!

Eine Woche später folgte die (in meinen Augen) völlig überflüssige Herausforderung:
"Entweder ich oder die Katzen!"
("Is ja toll Junge, und was ist mit deinem Sohn... na?")
Was soll ich als Mutter einer Tochter, die grad versucht, ihr Leben auf die Reihe zu bringen, dazu noch sagen? Na, was wohl:
"Mein Gott, DU ARSCHLOCH!!!"

Heut abend hab ich mit Lea telefoniert, hab versucht, sie aufzubauen, indem ich ihr gesagt habe, dass wir beide Sam und Josy solange hierbehalten, bis wir ein gutes, neues Zuhause für sie gefunden haben (obwohl das, nebenbei bemerkt, nicht unsere Aufgabe ist). Im Verlauf des Gespräches fing sie an zu weinen...
Ängste kamen hoch, Ängste, die mir nur allzu vertraut sind:

- "Mein Sohn, erkennt er mich wirklich, weiß er noch, wer ich bin?" -

"Hey meine Süße, egal, wie sehr Oma T. sich auch engagiert oder auch agiert, Fynn ist und bleibt dein Sohn und er weiß es, immer... egal, was passiert, hörst du?
Denk dran, denk nur an die Zeiten, als ihr klein ward... weißt du noch?"

Ich agiere momentan so, wie jede Mutter handeln würde,
ich versuche, mein Kind zu schützen, soweit es eben geht...
gleichzeitig ist mir bewußt, dass sie ihre eigenen Wege
(sprich: ihre eigenen Erfahrungen) machen muss....
ein schmerzvoller Prozess für beide Seiten, ich weiß ja!

Hinzu kam letztes WE die "Mail-Konferenz" mit Sarah,
die mir immer noch irgendwie Kopfzerbrechen bereitet...
Aus heiterem Himmel erreichten mich ihre Worte
und ich wusste im ersten Moment nicht,
wie damit umgehen.(?)

Die Mail bestand zum größten Teil aus Vorwürfen..
"Mir fehlt dein mütterliches Interesse"
- die Basis dessen: ewig lange her... z.T. fast zwei Jahrzehnte, besser gesagt: eine halbe Ewigkeit... in gewisser Weise -
Die Antwort: "Ja, ich habe Fehler gemacht, ja, ich entschuldige mich..."
Was blieb mir auch anderes übrig??

Meine Gedanken:
Meine Güte, es tut mir leid, ja das tut es auf jeden Fall...
ich habe so vieles falsch gemacht,
habe euch z.B. die falschen Männer präsentiert,
ich habe (wohl) aufgrund meiner eigenen Erfahrungen falsch gehandelt und euch damit in irgendeiner Form vernachlässigt..

Ich wünschte,
- und das mein ich ehrlich -
ich wünsche mir aus tiefstem Herzen
ich hätte euch das alles ersparen können...
aber das konnt ich nicht!
Verdammt noch mal, ich konnte es einfach nicht!
Es tut mir sehr leid!

Fazit des Ganzen:
Ich habe aufgrund der Lebens-Erfahrungen,
die ich mir (aus meinem heutigen Wissen heraus)
natürlich nur allzu gern erspart hätte,
meinen Kindern (Mädels) das vermittelt,
was ich ihnen eigentlich immer ersparen wollte...

Ich bin sehr traurig angesichts dessen,
ich könnte heulen...
verdammt, wo sind meine Träume nur hin?

Ich wollte es immer anders machen als meine Eltern,
verdammt!!!

Ich sch.... auf euch!
Und vielen Dank nochmal an dieser Stelle an euch für das,
na ja, für §nothing" (ha ha, wie witzig)...
DANKE!



-------


Es fällt mir schwer, meine Gedanken diesbezüglich in Worte zu fassen; Fakt ist, das die Schatten meiner persönlichen Vergangenheit mich in Form einer E-Mail eingeholt haben,
die Worte meiner Tochter, der Vorwurf, der in derselben zur Sprache kam, wie ich es meiner Mutter manches Mal nur zu gern an den Kopf geworfen hätte...
- ihr fehlen wohl dieselben "mütterlichen Instinkte",
die mir mein Leben lang fehlten...
und nun, was mache ich jetzt damit?
Wie damit umgehen, mit all dem Schmerz an euch, an mich???

Man Mama, was verdammt hab ich dir nur angetan?
Was??
Oder sollt ich der Fairnessheit halber eher fragen:
Was, Mama, hast du mir, besser gesagt, UNS angetan?
Hm?
MAMA?
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Verfasst am 14.02.2010 00:25:47 Uhr
Schnipp schnapp...


Inspiriert von Sarahs neuer Frisur und extremst genervt angsichts meiner immer dünner werdenden Strähnen hab ich mir letzten Dienstag kurzentschlossen einen Kurzhaarschnitt verpassen lassen. Ich bereue nix, im Gegenteil... mein Gesicht wirkt nicht mehr ganz so schmal, die Augen kommen mehr zur Geltung... nur das Styling, so, wie die Friseurin es (innerhalb von 3 Minuten) hinbekommen hat... da üb ich noch dran.

Donnerstags bin ich nach Heide gefahren, Lea und Fynn besuchen.
Lea hatte mich zwei Tage zuvor aus´m Büro angerufen, augenscheinlich "nur mal so", doch ich spürte, dass dieser Anruf ein versteckter Hilferuf war...

- Die Arbeit: eine Kollegin in Urlaub voll vertreten,
und das nach nur 6 Wochen Einarbeitungszeit.
- Fynn von morgens bis abends bei Oma T. und Opa T.,
wo er mit Keksen usw. vollgestopft wird (innerhalb von 2 Wochen hat er 3 Kilo zugenommen), wo Opa T. den ganzen Tag den Fernseher laufen lässt und Leas Vorstellungen von Kindererziehung usw. kaum respektiert werden.
- Sie selbst schwer erkältet, schlapp und ausgepowert...
= Lea brauchte seelische, moralische und auch praktische Unterstützung.

Es waren zwei schöne Tage,
schön für sie, weil sie ganz entspannt ihrer Berufsschule nachgehen konnte, da sie Fynn bei jemandem wusste, der sich nach ihren Vorstellungen richtet und weil sie sich mal wieder ausquatschen konnte.

Schön für mich, weil ich ihren Alltag für kurze Zeit erleichtert habe, weil ich etliche Stunden mit Fynn verbringen konnte.
Mittlerweile krabbelt er wie ein Weltmeister und sobald er Halt findet, zieht er sich hoch zum Stehen, ständig ist er in Bewegung. Und solange die Windel sauber und der Magen voll ist, be-strahlt er einen um den Verstand (also mich zumindest).

Aber schaut selbst:



Fynn 9 Monate - MyVideo

--------------------


Vor einigen Tagen hatte ich ein interessantes und schönes Telefonat mit einem Menschen, mit dem ich bisher nur schriftlich kommuniziert habe.

Über eine Stunde haben wir geschnackt, nicht einmal war da ein ungutes Gefühl o.ä., im Gegenteil, vieles war so vertraut...
Das lag wohl auch daran, dass wir ähnliche Lebensgeschichten inclusive diverser "Altlasten", wie z.B. eine desolate Mutter-Beziehung, haben.

Oder das Thema Alleinerziehung - auch wenn ich nicht mehr in dieser Situation bin, erinnere ich mich noch sehr gut an die Wut, die eine Frau überkommt, wenn der Ex die Kinder ständig ignoriert, sie schlimmstenfalls manipuliert, um seiner Exfrau eins auszuwischen, einfach keinen Unterhalt zahlt.
Und ich erinnere mich an diese Momente, in denen auch noch das letzte bißchen Kraft verpufft und "weg hier" einem ständig im Kopf rumschwirrt.

(Es fiel mir schwer, die richtigen Worte zu finden,
weiß ich doch aus eigener Erfahrung,
dass Worte nicht wirklich helfen.
Viel hilfreicher ist jemand, der an deiner Seite ist,
dich unterstützt und dir somit die Kraft gibt,
die du brauchst...
das wünsche ich dir!)

Es war für mich auch ein inspirierendes Telefonat...

ich weiß jetzt, dass ich nicht die Einzige bin,
die ein "Ich liebe dich" nicht "fühlen" kann,
die mit "Vertrauen" manchmal noch Probleme hat
und die nur schwer mit "Kontrollverlust" umgehen kann.

Ich weiß, dass ich eines Tages "den uralten Schmerz"
bearbeiten und somit endgültig beseitigen kann,
es gilt nur, die richtige Person zu finden.

Ich weiß jetzt, dass meine Kindheit in dem Haus der Tränen, der Verzweiflung und des Zornes etwas Gutes hatte:
All das machte mich zu dem Menschen, der ich heute bin...

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Verfasst am 04.02.2010 19:40:13 Uhr
So vieles...


geht mir derzeit durch den Kopf... heute abend rief Lea an, um sich "mal auszukotzen". Ihre Situation ist momentan nicht die leichteste, immer wieder "Contra" dümmlichster Art und Weise von Keven´s Familie und von ihm selbst, die Sorge um den Kleinen, um die finanzielle Zukunft... das einzige Positive ist für sie momentan natürlich ihr Sohn und die Arbeit, die ihr sehr viel Spass macht.

Als wir miteinander sprachen, ich ihr zuhörte und irgendwann versuchte, die richtigen Worte für sie zu finden, um sie wieder aufzubauen, fiel mir spontan nichts mehr ein, außer:
"Hey, du bist auch eine "Winkler" (meine Oma!) und
du bist meine Tochter, du schaffst das! Ok?"

Ich spüre, wie sehr sie kämpft...
um ihre Eigenständigkeit, ihr Selbstbewußtsein, um ihr Leben.
Verdammt, warum müssen wir Frauen eigentlich immer kämpfen?
Ich bin immer noch sehr wütend, ich sehe sehr genau, was dort in Heide grade abgeht.
Ich sehe, dass meine Tochter derzeit einen harten Weg geht.
Ok, sie weiß, dass ihre Schwester und ich hier in Flensburg immer für sie da sind, immer!
Sie schafft es... weil wir sie lieben!

Im übrigen habe ich meinen Enkel seit dem 10.01. nicht mehr gesehen und er fehlt mir sehr.
Am Samstag, einen Tag nach meinem Geburtstag, kommen die drei hierher und werden wohl auch hier schlafen, hoffe ich zumindest.

Letztes Wochenende sind Lea und Keven umgezogen und da Flensburg derzeit im Schnee versinkt (momentan taut es - endlich!),
war es echt ein Kraftakt!
Geplant war, den LKW direkt über die Feuerwehrauffahrt an den Hochparterrebalkon zu fahren, um dann (ganz easy), das Mobiliar in selbigen zu transportieren...
Nix hat geklappt, gar nix... der LKW brauchte über 1 Stunde, um überhaupt in die besagte Einfahrt einzulenken.

Noch schlimmer war die Fahrt nach Heide: Sarah, Lea und ich fuhren mitsamt mehrerer Kartons dem LKW hinterher, Abfahrt Süd rauf auf die B 200...
30 km/h, mehr war nicht drin. Meinen Töchtern gegenüber habe ich die Coole gespielt, innerlich habe ich echt gezittert
- "Gefrierende Nässe", seit diesem Moment weiß ich um die Bedeutung!
Keven ist kurz nach uns losgefahren und kam auf genau dieser Strecke ins "Strudeln", er hatte Glück im Unglück und zwei Autofahrer zogen ihn wieder raus aus dem Graben... dementsprechend zittrig kam er in Heide an.

Insgesamt gesehen ist dieser Umzug sehr "zivilisiert" und geplant vonstatten gegangen und es waren genug Männer für die schweren Sachen (Waschmaschine, Schränke usw.) da, alles war vorsortiert... perfekt. Andererseits war es "ein Tag aller Emotionen" - "der traurigen, aggressiven und auch fröhlichen" (Original-Ton Sarah später auf dem Weg nach Heide).

Erstaunlicherweise kamen die traurigen Eomtionen nicht hoch, weil Lea so weit weg von uns zieht bzw. weil unser "Dreigestirn" auseinandergerissen wird. Erstaunlicherweise erfasste Sarah und mich der traurige Moment, als wir zusammen an der Terrassentür im Lundweg standen und in den Garten hinausschauten...

(Zur Erklärung: Im Lundweg habe ich mir vor einigen Jahren zusammen mit V. ein Haus gekauft, innerhalb von drei stressigen Monaten sanierten wir das komplette Haus, zogen zusammen mit meinen Kindern dort ein und nach einem Jahr lernte ich Carsten kennen... Ende der (dieser) Geschichte.)

Das diese Geschichte nicht wirklich zu Ende ist, spürte ich eben genau dann,als ich mich in den mir so vertrauten Räumlichkeiten umschaute, als ich im besagten Moment an der Terrassentür stand und auf diesen Garten schaute, an dem einst mein Herzblut so sehr lag... vor langer Zeit.
Es war wie ein Schlag mitten ins Gesicht und die Tränen kamen von ganz allein,
da war nix mehr als weinen, zusammen mit meiner Sarah.
Merkwürdig war´s schon, weil ich V. damals ganz bewußt verlassen habe,
ich wollte vielleicht ein Haus, ein Grundstück usw.
- aber ich wollte auch Wärme, Liebe und Geborgenheit...
all das konnte er mir nicht geben.

V. hat bei dem Umzug von sich aus geholfen und als wir uns begrüßten,
war es kein Problem, ihn in den Arm zu nehmen.
Schon komisch, als wir zusammenlebten,
gab es oft Stress wegen der Mädels - das üblich Alltägliche halt.
Heute versteht er sich prächtig mit den beiden und wir haben das Gefühl, dass er den Kontakt nicht verlieren will...
Ich und auch Sarah und Lea, wir freuen uns sehr darüber,
er ist ein guter Mensch, das ist alles, was zählt!

Warum wir überhaupt in den Lundweg gefahren sind?
Lea hatte keine Farbe, keinen "Kuttenlecker", kein vernünftiges Klebeband da, was sonst *grins*.

-------------


Nachtrag:

Ja,morgen werd`ich siebenundvierzig (*würg*)... na ja, gibt Schlimmeres!
Lea rief grad an, sie und Keven kommen nun doch morgen abend schon vorbei, ohne den Kleinen...
*schluck*
"Ist ok Lea, ihr wisst schon, was ihr tut. Kein Problem."
- Was sonst soll ich sagen?
Aber mein Herz weint, sehr...



---------


Abgesehen davon...
waren meine bisherigen Geburtstage seit meiner Kindheit meist mit Melancholie usw. behaftet...
und warum sollte es dieses Jahr anders sein?
Ich weiß, unser aller Leben beinhaltet stetigen Wechsel,
warum ist er meist nur so schmerzhaft?
Hm?

---------


Nochmal Nachtrag:

Hab grad mit Sarah telefoniert, sie hat die geniale Idee, sich nächstes WE mal mit Kevens Familie zusammenzusetzen, wichtige Details (die meist Lea an die Nieren gehen) in aller Ruhe zu besprechen - ich hoffe, es hilft.
Respekt meiner Tochter gegenüber, ich persönlich reagiere da aktuell wohl zu emotional, würde die am liebsten einfach nur "zubrüllen"... *tief durchatmen*.


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